Mittwoch, März 21, 2007

Buckethead - KFC mit Gitarre


Einmal den Familieneimer, bitte... Nur den Eimer.

Was bewegt einen Gitarrenspieler dazu, sich eine weiße Maske und einen KFC-Familieneimer auf den Kopf zu setzen und in seiner Biographie zu erzählen, er wäre von Hühnern in einem Stall aufgezogen worden? (Ob er sie aus Rache irgendwann gefressen hat? Das erinnert mich an die Zeitungsartikel über das Hühnerstall-Massaker '83. Ich werde mal recherchieren.)

Jedenfalls scheint das Marketingkonzept: Maske->mehr Publicity->mehr Ruhm mal wieder aufzugehen. Zahlreiche andere Musiker und Monster haben es schon vorgemacht: Kiss, Slipknot, Lordi, Sido, Justin Timberlake und eben auch Buckethead.
Die Maske als Markenzeichen, oder um das Image des unnahbaren Gitarrengottes zu perfektionieren? Ist er vielleicht von Narben zerfurcht? Versteckt sich hinter der Maske ein anderer Künstler, der unerkannt seiner Liebe zum Heavy-Metal frönen will, z.B. James Last?

Macht Euch selbst einen Eindruck davon, hier gibt es ein paar nette YouTube-Filme, die einen Live-Eindruck vermitteln.

Ein schönes ruhiges Stück...
Noch was nettes...
Und zum Dritten...

Und das mit der Maske sollte mal jemand den Jungs von Voices Violin nahe legen, vielleicht klappt's dann diesen Sommer...

Kommentare:

unterwegs hat gesagt…

Eine Maske (vielleicht wie in "Scream") könnte eine gute Idee für meine zukünftigen Bewerbungsgespräche sein... innovativ...

lars_alexander hat gesagt…

Es haben schon Gothic-Vampir-Freaks versucht in kompletter Montur und Maske einen Job zu bekommen... allerdings nicht erfolgreich.

Möglicherweise funktioniert das maskierte exzentrische Auftreten nur im Musikgeschäft, im Musikantenstadl und im Swingerclub.

Und innovativ ist es ja auch nicht mehr. Könnte aber wieder 'Mode' werden.

Rechtzeitig augspringen!

hexaChord hat gesagt…

Was ist denn nun mit der Recherche?

Anonym hat gesagt…

ihr kennt alle seine biographie nicht wirklich ausführlich

lars_alexander hat gesagt…

@anonym: Es geht ja gerade darum, dass viele (darunter ich) keine Ahnung von Bucketheads Biographie haben. Und was davon geheimnisvoll bleibt und bleiben soll, gehört zu seinem Image.

Wie man auch dazu stehen mag, er ist ein guter Musiker. Darauf sollte hier hingewiesen werden.

@hexechord: Die Recherche liegt auf Eis. Bob Andrews, der dafür engagiert wurde, ist mittlerweile erwachsen geworden und hat die Frauen für sich entdeckt. Er recherchiert anderweitig...

Anonym hat gesagt…

Schlechtere "Hörbeispiele" konntest du wohl nicht finden? Hier mal ein etwas neueres, welches Bucketheads Können wesentlich besser verdeutlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=R2ZpvLmzHTA

lars_alexander hat gesagt…

Vor 7 Jahren, als ich den Artikel schrieb, gab es tatsächlich wenige bessere Hörbeispiele.
Trotzdem hat mich Buckethead mit seiner Bühnenpräsenz und seinem Musikspiel beeindruckt.
Die Musik wird durch mäßige Videoqualität nicht schlechter.