Sonntag, August 24, 2008

Symphonic Shades - Chris Huelsbecks Spielemucke

Chris Huelsbeck.

Mehr muss man ja nicht sagen. Großartige Spielesoundtracks.

Und heute gab's ein Live Konzert zu hören: Symphonic Shades. Präsentiert vom WDR.
Da das Konzert voll ausverkauft war, blieben nur Radio und Webstream. Aber immerhin.

Schöne Sache!

CDs von Chris Huelsbeck gibt's bei synSONIQ.

Sonntag, August 17, 2008

Crêpes-Orakel - Die Katze - CrapArt

Der (die?) erste Crêpe, den (die) ich vor etwa 2 Jahren auf der damals neuen Crêpespfanne gebacken hatte, war nicht nur leicht verkokelt, sondern offenbarte auch ein mythologisch aufgeladenes Symbol. Ich finde ja Hunde als Haustiere besser, daher weiß ich bis heute nichts mit dieser Offenbarung anzufangen. Die digitale Fotografie und Bildbearbeitung (GIMP sei Dank!) ermöglichte mir ein paar einfache Variationen, die möglicherweise neue Interpretationen, Zusammenhänge und dergleichen ermöglichen.
Erste Variation:
Pretty in Pink:
Und hier meine Lieblingsvariation: Sieht aus wie eine Alienkatze... Momentmal... ALLE Katzen sehen aus wie Alienkatzen! Da beschleicht mich dieses seltsame Gefühl... vielleicht sollte Indiana Jones im fünften Teil mal diesen Zusammenhängen nachgehen. Wobei der Kerl ja auch ein Hundetyp ist - um so spannender!

Ich erkläre diesen Mix aus Kaffeesatzleserei und EatArt/CookArt als CrêpesKunst (nicht zu verwechseln mit CrapArt, aber ich glaube ich bin nah dran; zumindestens gefällt mir das CrapArt Manifest und mein musikalisches Schaffen geht auch in diese Richtung - siehe An Album a Day und croon papillon.)

Ich bleib dran. Die Katze hängt bei mir an der Wand. Weitere Variationen zum Thema werden folgen.

Schreibprozesse

Mit einem neuen Betriebssystem (Umgebung, Environment, Landschaft) ein neues Bewußtsein und mit neuen Werkzeugen neue Schaffensprozesse, neue Bewegung, neue Wege.

AbiWord für kleinere Schreibarbeiten, gedit für AutoWrite, Tomboy für die Arbeit an Roman und Essays. Und meine Lieblingstextverarbeitung Papyrus läuft (bisher) problemlos über WINE.

Ubuntu - meine Güte! Das ist ja fast ein Atari-Feeling, das da aufkommt!

Amarok bringt Radio Rivendell. Mahjongg für zwischendurch und dann noch Enigma, das vom genialen OXYD inspiriert ist. Fehlt noch eine Breakout-Variante so großartig wie Bolo!

Freitag, August 15, 2008

AutoWrite 25


Seit langem mal wieder ein AutoWrite. Diesmal mit gedit unter Ubuntu verfasst - bin nämlich umgestiegen.

Donnerstag, August 07, 2008

Jedi Gym

Der Einfluss von Star Wars auf Popkulturen und das alltägliche Leben ist ja nicht zu leugnen. Darth Vader war schon cool, Chad Vader noch cooler, diverse Lichtsäbelduelle von Fans unschlagbar und jetzt das!



Tut Euch den Gefallen und schaut Euch den Clip bis zum Ende an!

Passt vielleicht auch zu diesem Blogbeitrag von Maren...

Mittwoch, August 06, 2008

Frankfurt Musikmesse 2008 Teil 2

Etwas spät, aber doch rechtzeitig bevor die Weihnachtswunschzettel geschrieben werden.

Auf der Musikmesse wurde ein Flaxwood Liekki Prototyp mit Hals im sog. blonde/maple look vorgestellt. Eine Serienproduktion bzw. die Option für den Custom Shop ist geplant und könnte gegen Ende des Jahres anlaufen.





Desweiteren wurde die Flaxwood Fretless Gitarre vorgestellt, zu der hier schon ein YouTube-Video gepostet wurde.


Neben Flaxwood Gitarren wurden auch Prototypen für Drumkits vorgestellt. Zu bestaunen gab es zwei Snare Drums: eine aus Flaxwood und eine aus einem neuen Material, genannt NeoRock. Neuigkeiten darüber werden bald folgen.

Außerdem hat Flaxwood mit Liberty Music einen neuen, sympathischen und kompetenten Vertrieb in Deutschland.

Von EMG, dem bekannten Hersteller aktiver Tonabnehmersysteme, gibt es als Ergänzung zum Dual-Mode Modell EMG 89 (EMG SA und 85 in einem Gehäuse) nun das Dual-Mode Modell 81-TW, das die Typen EMG S und 81 vereint.
Leider scheint es dabei zu bleiben, dass die Farboption creme/ivory in Deutschland nur als Sonderbestellung erhältlich sein wird. Warum eigentlich? Ist doch viel schöner als schwarz oder weiß! Gegen Ende des Jahres soll es nach Angaben auf der EMG Homepage allerdings auch ein Humbuckergehäuse in der Chrome-Ausführung geben. Na, das dürfte einige Leute freuen.

Auf dem Büchermarkt gab es neben unzähligen Noten, Gitarrenschulen und dergleichen zwei interessante Neuerscheinungen. Zum einen die (leider) verkürzte und überarbeitete Fassung der Grundlagenharmonik von Jochen Pöhlert. Zum anderen das sehr lesenswerte Buch "Niemand ist unmusikalisch" von Daniel Cerny. Untersucht werden darin u.a. Fragen und Probleme wie die Ursachen sogenannter (!) Unmusikalität, der Mythos vom Genie und andere Themen.
Eine Rezension des Buches folgt. Wie man sieht, hab ich's herzlich gelesen :o)

Sonstige Neuigkeiten (die millionste total verbesserte Neuauflage originalgetreuer Vintagenachbauten aus den Häusern Fender und Gibson und ähnliches) sind längst auf anderen Blogs und Webseiten breitgetreten worden.

Stars gab es einige zu treffen.

Thomas Blug und Matthias IA Eklundt auf der Bühne und Gitarrengott Yngwie Malmsteen auf dem Klo. Sicherheitshalber mit Bodyguards. Das ganze wirkte wie in einem Tarantino: notdurftgetriebene Messebesucher warten winselnd neben bespiegelten Wasserkränen, während die Bodyguards beschwichtigen und ein unwirklicher Kerl mit göttlichem Fingervibrato seine kleinen und großen Geschäfte erledigt. Man bekommt ja oft gesagt, dass man sich solch überhöhte Personen vorstellen soll, wie sie auf dem Klo hocken, damit man sicher erinnert, dass sie auch nur Menschen wie Du und ich sind. Naja, jetzt wo ich weiß, dass manche dieser Kerle von Bodyguards bewacht auf dem Klo hocken... was bringt mir das? Und als er dann rauskam: Meine Güte! Da strahlte eine Rockikonenpräsenz durch die Tür, warf helle Irrlichter in die Spiegel und verschwand dann barbrüstig, mit wilder Mähne, riesiger Sonnebrille und in Ledermantel gekleidet, von Bodyguards umschwärmt durch die Tür in die Messehalle. Jetzt fehlte nur noch eine Schießerei, dann wär die Unwirklichkeit perfekt gewesen.

Ich bin ihm dann nach draußen gefolgt, aber wie durch ein Zauber abgehalten, konnte ich kein klares Bild von ihm schießen. Hier nur ein Versuch:

Richtig. Sieht aus wie Senta Berger mit Dauerwelle von hinten oder jeder andere beliebige Rockgitarrist aus den 80-ern, der über die Musikmesse wandert und den guten alten Zeiten des Heavy Metal nachtrauert.

Ja, also... alles in allem war das Spektakel sehr laut und neben fast immer denselben langweiligen Gitarrendudeleien und Slapbassattacken gab es wenige nennenswerte Vorführungen. Vielleicht hab ich auch nur zu viel verpasst - wobei das Gefühl ne Flaxwood Gitarre in den Händen zu halten und zu spielen ist schon klasse. Mir gefiel die sandgestrahlte Korpusoberfläche der Flaxwood Äijä am besten, obwohl ich meiner erste Begegnung mit der Laine (damals noch Fairlane) auf der Musikmesse 2005 hatte.


Am Ende gab's dann unterwegs noch nen illy Espresso und viel zum Nachdenken: z.B. wie die eigene Flaxwood Custom Shop Gitarre aussehen muss... Typ Äijä mit dem blonde neck, EMG HAs in creme, Schaller Hardware in satin chrome und ne selbstgefertigte Illustration?