Sonntag, Oktober 26, 2008

Freitag, Oktober 24, 2008

Augustinus


ohne weitere Worte

(gefunden auf eine Mülltonne im Gießener Seltersweg)

Donnerstag, Oktober 09, 2008

Computerspiele

Okay, ich geb's zu. Bei manchen Computerspielen entwickle ich einen besonderen Ehrgeiz. Die Rede ist nicht von IdiotenMassenspielen wie World of Warcraft (siehe hierzu lieber die bessere Konkurrenz Progress Quest), sondern eher solch hektisch-stressigen Spielchen wie Bolo, Oxyd (siehe Enigma unter Ubuntu) und Rainbow Islands (mit der wunderschönen Chiptune-Interpretation von Somewhere over the Rainbow aus der Filmmusicalversion von Der Zauberer von Oz mit Judy Garland. Eine andere schöne Version ist von einem dicken Hawaianer mit Ukulele namens Israel "IZ"Kamakawiwo Ole.)

Seit frühen Atari STE-Tagen gehörte auch die Mahjongg-Version Drachen zu meinen Lieblingsspielen. Leider schaffte ich es meist nicht, das Puzzle aufzulösen.
Mit Ubuntu kehrte jetzt nicht nur ein gewisses Atari-Feeling in der Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit des Betriebssystems zurück, sondern Mahjongg gehört auch zu den standardmäßig installierten Spielchen.

Ziel ist es, sämtliche Spielsteine abzuräumen. Dazu müssen die Steine nach rechts oder links und oben offen liegen. Immer zwei gleiche Steine können vom Spielfeld genommen werden. Von jedem Motiv gibt es vier Steine, insgesamt 144 Steine. Vertut man sich, bleiben z.B. die letzten beiden gleichen Steine übereinander liegen und das Puzzle gilt damit als nicht gelöst.

Nach stundenlangen Versuchen, habe ich für mich eine Technik entwickelt, die mir mittels periphären Sehens erlaubt, das gesamte Spielfeld gleichzeitig und bei nur minimaler Augenbewegung wahrzunehmen. Hinzu kommt eine durch geheimes KungFu-Spezialtraining exakt geführte Maus.
Nach mehreren Wochen regelmäßigem Training, konnte ich bei sämtlichen Spielfeldern Bestzeiten von unter 2 Minuten erreichen.

Mein jüngster Erfolg: das Lösen des schweren Spielfeldes in 1:38min.

Vorsicht sei allerdings geboten: Hingegen langläufiger Meinung sind es nicht die brutalen Ego-Shooterspiele, die zu plötzlichen unkontrollierten Wutausbrüchen führen, sondern diese kleinen Bürospiele.
Auf der anderen Seite, kann man sich damit auch wunderbar von der Bankenkrise und allerlei anderen Dingen ablenken.
Was, wenn ein Großteil der seltsamen Entscheidungen der Regierenden, Konsequenzen diverser durch Spielverlieren bei Bürospielen hervorgerufener Wutausbrüche sind? (Ubuntu wird angeblich zunehmend von Behörden und Institutionen eingesetzt...)

Sofort abschaffen! ;o)