Montag, Dezember 28, 2009

Papyrus Autor 3 - Konkurrenz für das kleine schwarze Notizbuch

Das Papyrus Autor Starticon auf dem Ubuntu-Desktop nach der Installation unter Wine. (Klick's Bild zur Großansicht!)

Kurz vor Weihnachten erschien die neueste Version der freundlichen Textverarbeitung Papyrus in ihrer speziellen Vielschreiberfassung. Papyrus Autor heißt sie, beinhaltet das komplette Papyrus OFFICE und ergänzt dies sinnvoll durch Features wie Stilanalyse, multiple Klemmbretter, zentriert dargestellte Ansicht des Textbereiches, Normseiten, Desktop-Suche nach Textinhalten uvm.

Papyrus OFFICE selbst glänzt mit umfangreichen DTP-Funktionen, der integrierten Datenbanksoftware PapyrusBASE (relationale Datenbank für z.B. Kundendatenverwaltung, Adressdatenbanken, Literaturverzeichnisse.)

Zahlreiche kleine Features, die das Schreiben und Arbeiten erleichtern sowie das Papyrus-PDF-Hybridformat (PDF-Dokumente, die nachträglich noch wie ein normales Papyrus-Dokument weiterbearbeitet werden können!) sorgen für eine angenehme Arbeitsumgebung.

Mit Papryus macht das Schreiben am Computer wieder Spaß!

Ein Papyrus-Dokument zur Veranschaulichung der Klemmbrett- und Notizzettelfunktion.
Die Klemmbretter laufen beim Scrollen im Text mit, so dass abgelegte Grafiken und Textschnipsel immer zur Hand sind.

Das Sammeln von Notizen sollte zwar weiterhin in kleinen schwarzen Notizbüchern stattfinden, aber für Leute, die nicht von ihrem Rechner loskommen, gibt es in Papyrus Autor jetzt einen integrierten Papyrus Notizblock, mit dem man seine Notizen verfassen kann und sie anschließend sicher wiederfindet.

In gewisser Hinsicht kann bei Papyrus von community-basierter Entwicklung gesprochen werden, da tatsächlich viele Features aufgrund der Anregungen der zahlreichen Papyrus-Nutzer, nicht zuletzt auch von Andreas Eschbach, eingebunden werden.
Wie das geht, kann man hier nachlesen.

Papyrus Office und Papyrus Autor sind erhältlich mit dem erstklassig integrierten Duden Korrektor 6, der hilfreichen Rechtschreibkorrektur, mit der man unter Umständen noch dazulernt.
Rechtschreibkorrektur wird bei Papyrus schon lange groß geschrieben - schließlich haben die Papyrusmacher dieses rot unterkringelnde Feature erfunden. Einen Erfahrungsbericht von Bestsellerautor Andreas Eschbach kann man hier lesen.

Nicht Mac oder Windows, sondern Mac UND Windows! (Und außerdem Linux...)

Wer Papyrus kauft, erhält sowohl die Mac- als auch die Windows-Version! Linux-User haben die Möglichkeit Papyrus unter Wine zu installieren.

Papyrus Autor 3 unter Wine 1.0 (Ubuntu Hardy Heron 8.04)
Einziger kleiner Fehler: die Fontauswahl weist bei manchen Schriftsätzen Dopplungen auf.
Unter MacOS und Windows tritt der Fehler nicht auf.

Laden Sie sich die Demoversion hier herunter und machen Sie sich mit dem besonderen Arbeitsgefühl einer freundlichen Textverarbeitung vertraut!

Es wird empfohlen, die Handbuch- und Hilfe-Dateien zu lesen! (Und ganz sicher: dieses Handbuch liest sich gut und ist didaktisch sinnvoll aufgebaut.) Probieren geht nicht immer über Studieren - sondern beide gehen Hand in Hand. Übrigens sind Handbuch- und Hilfe-Dateien als Papyrusdokumente mit Hypertextfunktion (HyperOffice) hinterlegt.

Kurzentschlossene können Papyrus Office oder Papyrus Autor (inkl. Papyrus Office) gleich bestellen.

Ich verwende selbst zwar, so weit möglich, Open Source Software, aber was Textverarbeitung, Datenbank und DTP angeht, ist Papyrus als schlankes anwenderfreundliches und praxistaugliches Office-Paket die Nummer 1. Papyrus ist seinen Preis wert!

Papyrus erlaubt komfortabel diskontinuierliche Blockoperationen wie Zeichensatzwahl, Textstil, Absatzstil uvm.
(Lassen Sie sich nicht von dem billigen Hypnoseversuch täuschen!
Laden Sie lieber die Demoversion herunter und überzeugen Sie sich selbst!)

P.S.: Papyrus Office und Papyrus Autor sind "portabel" und laufen problemlos und direkt von z.B. einem USB-Stick oder einer CD! Eine Installation auf fremden Computern ist nicht erforderlich.

P.P.S.: Übrigens lassen sich alle Papyrus-Dokumente komfortabel als Bildschirmpräsentation starten. Wer auf hereinfliegende Grafiken und wabbernde Überschriften verzichten kann, erhält mit den umfrangreichen DTP-Funktionen von Papyrus alle Werkzeuge für informative und übersichtliche Präsentationen zu Vorträgen und Referaten.

***
Und nein, ich arbeite nicht für R.O.M. Logicware, krieg kein Geld für die Werbung und hab auch sonst nichts davon.
Ich bin nur ein zufriedener Kunde und Papyrus-User.

Das schicke Gitarrenhintergrundbild (Flaxwood Liekki) gibt's hier.

Donnerstag, November 26, 2009

Gießen streikt! und die Gießener Erklärung

"Ich bin dabei, Du bist dabei, wir sind dabei, zu demonstrieren!" Heute (Donnerstag 26.11.2009) demonstrieren die Studierenden Gießen!
Weitere Informationen zum Bildungsstreik Gießen unter Protest Gießen.

Dienstag, November 17, 2009

37 clicks / 2 minutes

bittere Erkenntnisse des Tages

Mangel an sinnlichen Erfahrungen oder Monotonie macht auf Dauer verrückt. Davor schützt auch das weltweite Netz pseudosozialer Verwicklungen nicht.
Für mehr Frischluftkontakte! Gegen StumbleUpon!

Wenn die selbstgenerierten Inhalte und Projektionen des Gehirns aufgrund sonstiger Monotonie und Weltabgewandheit überhand nehmen, dann erkannt man nicht mehr, was noch Wahn und was Wirklichkeit ist. Ob man dann die Weckrufe noch hört?

Play a simple melody.

Ignoranz ist ein Mem mit exzellenten Anpassungsfähigkeiten.

-ald

Samstag, November 14, 2009

Star Wars Uncut

Star Wars: Uncut Trailer from Casey Pugh on Vimeo.



Star Wars Uncut ist ein Projekt, an dem sich jeder Star Wars-Begeisterte irgendwie schon beteiligt hat: beim Nachspielen der Filmszenen auf dem Schulhof, beispielsweise.
Das Projekt lässt Teilnehmer 15-sekündige Sequenzen aus Star Wars IV - A new Hope nachstellen. Die Seuquenzen werden zusammengeschnitten und die fertige Nacherzählung des Films soll dann veröffentlicht werden.

Die einzelnen Szenen lassen sich hier anschauen.

Viel Spaß dabei!

Freitag, Oktober 30, 2009

Der Sinn des Lebens

Wie ist das zu verstehen? Dass letztlich Suchmaschinen wie Google und WolframAlpha nur auf das verweisen, was wir ohnehin schon geschrieben haben. Das große Selbstzitat der Menschheit, eine unzählige Reihe an Fußnoten und ein kurzes Literaturverzeichnis: meine Einbildungskraft.

Es sollte nicht vergessen werden, dass Menschen zu allen Zeiten Witz und Humor kannten. Die Autoren wenigstens werden sich darüber im Klaren gewesen sein, so wie die Geschichtenerzähler, dass vieles der Unterhaltung diente. Denn eine gute Geschichte wird eher weitererzählt als eine langweilige, wenig unterhaltsame.

Dazu: Narration und Mem-Theorie.

Ein andermal mehr.

Mittwoch, Oktober 07, 2009

Zen Gedankenspiele


Im Geiste bewegst Du Berge. Wie viel müssen Deine Füsse bei jedem Schritt wiegen?

-ald 2008

Freitag, September 11, 2009

Intro in die Nostalgie


Ein Colt für alle Fälle mit der schönen Jody


;o)


Das Vorbild aller Geeks...


Die Vorbilder sämtlicher Chaoten und Autofahrer...


Der Fahnder... mehr muss man nicht sagen!


Der Heldenepos für die Fernfahrer...


Ferrari, Hawaii und schöne Frauen - Ein Traumjob


Die überaus coolsten! Rick Simon forever!

Ein gutes Intro macht die halbe Serie aus...

Mittwoch, September 09, 2009

Forever's Not So Long

Forever's Not So Long from garrettmurray on Vimeo.


Es geht danach weiter.

Samstag, August 22, 2009

Bill Mahers "Religulous"

... ist ein sehenswerter Film.
Was zum Nachdenken...

Dienstag, August 18, 2009

Das kleine schwarze Notizbuch

Tips von Ihrem Lieblingskünstler
Ein kleines schwarzes Notizbuch: 1 Euro.
Bleistift und Kugelschreiber: als Werbegeschenk kostenlos.
Ihre Ideen: Verkäuflich!


In dieser Ausgabe Tips zum Schreiben werde ich auf die Problematik der Schriftstellerei als brotlose Kunst eingehen.

Wer kennt nicht die Geschichten von talentierten Menschen, die unerkannt und erfolglos durchs Leben ziehen, obwohl sie mehr als nur einmal von den Musen geküsst wurden und der Welt wahrlich einprägsame Gedichte, bewegende Geschichten, kraftvolle Drehbücher geben würden, ließe man sie nur!
Oft werden solche Menschen belächelt und zurecht gewiesen: Du wirst nie ein Goethe! Du wirst nie ein Picasso! Du wirst nie ein Jimi Hendrix!
Doch wie viele der Spottenden wurden schon ent-täuscht, wenn sich die Belächelten dann doch erhoben und Ihre Stimme erklingen ließen, ihre Geschichten vortrugen, ihre Bilder zeigten!

Es gibt also Hoffnung!

Damit zu Ihnen:

Lesen Sie viel?
Sind sie fasziniert von guten Geschichten?
Haben Sie auch eine Idee für einen spannenden Roman?
Haben Sie sich bisher nicht getraut, Ihre Geschichten zu veröffentlichen?
Fehlt Ihnen oft einfach die Zeit, wichtige Gedanken und interessante Einfälle aufzuschreiben?
Spüren Sie tief in sich, dass Sie der Welt mehr zu sagen haben, als Einkaufslisten und belanglose Berichte zu schreiben?

Dann fangen Sie noch heute an, Ihre wertvollen Ideen aufzuschreiben, um sie anschließend und zu einer passenden Zeit weiterzubearbeiten und zu vollenden!

Wie das geht?

Ganz einfach! Sämtliche Materialien besitzen Sie entweder schon, oder Sie können sie leicht erwerben.


1. Kaufen Sie sich ein kleines schwarzes Notizbuch!

Tip: Kleine schwarze Notizbücher gibt es schon für 1 Euro (Ich hab meine bei Karstadt in der Schreibwarenabteilung gekauft.)

2. Kaufen Sie sich einen Schreibstift, der zu Ihnen passt!

Extratip: Kugelschreiber und Bleistifte gibt es oft als Werbegeschenke! Aufgepasst und mitgenommen! (Bei IKEA gibt's Bleistifte und im Zuge der diesjährigen Bundestagswahl gibt's Kugelschreiber von den meisten Parteien!)

3. Machen Sie Notizen Ihrer Ideen!

Tip: Notieren Sie sich jeweils das Datum zu jedem Eintrag, damit Sie Ihre Ideen chronologisch nachvollziehen können! Das erleichtert weitere Schritte im Schreibprozess und gewährt Ihnen wichtige Einblicke in Ihren individuellen kreativen Arbeitsprozess!

Unterwegs, am Schreibtisch, neben dem Bett: Das kleine schwarzes Notizbuch ist ständiger Begleiter und verlässliche Alternative zu Netbooks mit kleinen Tastaturen oder sperrigen Notebooks! Leere Akkus und Ärger mit dem Betriebsystem gehören der Vergangenheit an!

Einen Kugelschreiber benötigen Sie sowieso immer und das kleine schwarze Notizbuch passt bald in jede Tasche!

Im Handumdrehen haben Sie Ihre neuesten Ideen verewigt, notieren interessante Ereignisse, Telefonnummern, Produktdetails und verknüpfen diese Informationen spielerisch zu komplexen Kontexten, die Ihnen ganze Welten für Geschichten, Gedichte oder philosophische und spirituelle Texte zu Füßen legen!

Mit dem kleinen schwarzen Notizbuch haben Sie alles in der Hand! Sie sind am Zug!

Starten Sie noch heute das selbstbestimmte bewusste Leben eines Autors! Mit dem kleinen schwarzen Notizbuch und einem kostenlosen Kugelschreiber sind sie grundlegend gewappnet, um schwarz auf weiß zu beweisen, dass Ihre Ideen dazugehören!

Extratip: Wenn Ihnen einmal nichts einfällt, dann notieren Sie doch einfach Ihre Einkaufsliste! Auch dazu ist das kleine schwarze Notizbuch bestens geeignet!

Sie wollen mit Ihren Ideen und Geschichten Freude machen? Mit Ihren Kurzgeschichten und Gedichten zusätzlich Geld verdienen?

Fangen Sie damit an, Notizen zu machen! Lesen Sie Ihre Notizen laut vor!

Lernen Sie wichtige Ideen auswendig und tragen Sie sie vor!

Sie werden hören, wie Ihre Ideen in die Welt hinausschallen und hörbar werden!

Sie hätten es vielleicht nicht geglaubt, aber es kommt alles aus Ihnen!

Tip: Wenn Sie sich einmal nicht sicher sind, steht alles in Ihrem kleinen schwarzen Notizbuch notiert!

Vielleicht fragen Sie sich, weshalb ein kostenloser Kugelschreiber und ein kleines schwarzes Notizbuch die passenden Medien für das Speichern Ihrer Ideen sind?

Ganz einfach! Sie wollen sofort loslegen und verschwenden lieber keine Zeit und kein Geld mit der Suche nach Arbeitsmaterialien, sondern können mit dem kleinen schwarzen Notizbuch schnell, spontan und überall arbeiten! Während andere noch lange grübeln, welche Farbe des Einbands denn am besten für welche Art von Ideen und Notizen geeignet wäre... sind Sie bereits am Ball und nutzen Ihre Chance!

Wenn Sie irgendwann mehr als genug Geld haben, dann können Sie sich auch Notizbücher in edlem Ledereinband mit Goldkante kaufen und mit diamantbesetzten Platinfüllfederhaltern hineinschreiben. Merken Sie sich aber, dass der Inhalt nicht besser wird, wenn die Verpackung was hermacht. Das Paket verkauft sich nur besser.

Früher oder später kommt der ultimative Sell-Out. Authentizität, Originalität werden dann egal, es geht dann um finanziellen Erfolg, um sich endlich eine Karte für eine der nächsten Edelorgien kaufen zu können und in Saus und Braus zu leben. Haben Sie kein schlechtes Gewissen, denn das gehört dazu! Und deswegen gehen Sie diesen Weg!

Richtig gelesen! Sie SIND schon auf dem WEG! Und weil jeder weiß, dass der Weg das Ziel ist, können Sie sich denken, dass es von hier bergauf geht!

Ich wünsche Ihnen eine gute Reise und viel Erfolg!




Und wenn Sie einmal angefangen haben, täglich Notizen zu machen, dann kommt mit der Zeit einiges an Textfragmenten zusammen, die es zu lesen, zu sichten, zu ordnen gilt. Dann folgt ein Selektionsprozess und dabei ausgewählte Fragmente werden weiterbearbeitet bis hin zu einem Produkt, das Sie als gut und fertig zumindest aber als verkaufsfertig bezeichnet werden!

Extratip: Zerfledderte Notizbücher wirken geheimnisvoll und authentisch! Aber bitte nicht absichtlich fleddern! Das wirkt gegenteilig, nämlich total unauthentisch! (Wie ge-age-te/ge-relic-te Vintage Re-Issue Gitarren :)

Lassen Sie sich nicht verarschen. Und wenn Sie das eine oder andere an dem Artikel brauchbar fanden, dann nehmen Sie sich vor dem Halo-Effekt in acht oder auch in neun.

Ein kleines schwarzes Notizbuch ist jedenfalls ein nützliches Werkzeug, ein brauchbares Medium. Kaufen Sie nicht zwei oder drei. Kaufen Sie eins - und schreiben Sie Notizen. Falls Sie Hemmungen haben mit einem unsauberen Strich, einem falschen Kommentar das Notizbuch zu versauen oder Angst vor dem leeren Blatt Papier haben, dann befassen Sie sich doch etwas mit meinem AutoWrite-Projekt. Da geht's nämlich um etwas, das Ihnen in der Schule sicher erfolgreich ausgetrieben wurde: hemmungsloses Krikelkrakel, Schreibversuche, sogenannte Fehler und das Ablegen innerer Zensur.

Schreiben Sie! Ein Lektorat gibt es immer. Allerdings erst nach dem Schreiben!

Tip: Viele Werke im Kanon der Weltliteratur sind im Lektorat erst zu dem geworden, was sie heute sind! Nehmen Sie Kritik ernst, aber lassen Sie sich nicht durch eine, zwei oder hundert Absagen verunsichern! Sondern nehmen Sie sich vor, die Spottenden zu ent-täuschen!

Montag, August 17, 2009

on writing - stumble upon

Mein kleines schwarzes Notizbuch. So zerfleddert wie die festgehaltenen Fragmente im Innern.


Stumble Upon machte den Irrsinn des weltweiten Netzes erst richtig zugänglich. Während man bei Verwendung herkömmlicher Methoden die Suchmaschinenmonster mit mühselig gewählten Begriffen füttern musste, bevor man mit etwas Glück auf eine interessante Seite stoßen konnte, bekommt man mit Stumble Upon Internetseiten nach Vorauswahl bestimmter Lieblingsthemen empfohlen.

Zu meinen Präferenzen gehörten bis vor kurzem noch Rezepte. Keine Ahnung warum. Es schien mir das Richtige zu sein, auch über interessante Rezeptseiten informiert zu werden. Mit jeder weiteren Rezeptseite, die mir Huhn, Fisch, Muffins und Nudeln in allen erdenklichen Zubereitungsweisen vor die hungrigen Computeraugen hielt, wuchs meine Ungeduld. Und ich klickte weiter... und erhielt weitere Rezepte für Schokokuchen, Trennkost, Reverse-Engineered Fast Food für Zuhause und Kochen mit Sperma. Kann ja jeder machen wir er will. Jedenfalls wollte ich keine Rezepte mehr sehen.

Die Rezepte wurden aus meinen Präferenzen entfernt.

Seite einiger Zeit droht ein weiteres Interessengebiet aus meiner Liste zu fallen: Writing.

Quasi jeder zweite oder dritte Klick auf den Stumble-Button wirft mich auf eine Seite mit Tips, Anregungen und lustigen Anekdoten zum Schreiben.

Romane schreiben, Bewerbungen schreiben, Gedichte schreiben, Briefe schreiben, Bestseller schreiben, Liebesbriefe schreiben, Grußkarten schreiben, Essays schreiben, Berichte schreiben, Zeitungsartikel schreiben, Kurzgeschichten schreiben, Science-Fiction schreiben, Fantasy schreiben etc. pp undundund usw. usf.

Hinzu kommen die hundert wichtigsten Top-10-Listen der häufigsten Anfängerfehler, Stilblüten, Kunstgriffe, dicht gefolgt von ellenlangen Sammlungen an Zitaten irgendwelcher Schriftsteller, Autoren und Kritiker.

Damit nicht genug tummeln sich unter den wertvollen Empfehlungen auch noch zahlreiche Ratgeber, die ganze Bücher über das Schreiben verfasst haben und nun für unglaubliche 25,99 Euro zum Sonderpreis verkaufen! Die vermeintlichen Verkaufsseiten strotzen nur so von den Versuchen, dem geneigten Leser mittels NLP nen Knopf an die Backe zu labern, während man so gut wie kein Beispiel der exzellenten Texte, die die Ratgeber eigentlich selbst verfasst haben sollten, zu Lesen bekommt.

Es kann ja sein, dass das Universum mir mit diesen Seitenempfehlungen etwas mitteilen möchte. Ich bin bereit Universum - lass mich Deine Stimme sein ;) . Es kommt mir jedoch merkwürdig vor, dass die Ratgeberseiten zum Schreiben eines unterschlagen: die Dokumentation des kreativen Schreibprozesses, Schreibskizzen und die ganzen "Fehler", die beim Schreiben anfallen. Was macht man denn damit, mmh?

Was alle Ratgeber mitteilen, ist der Imperativ der Selektion: Geschriebenes zu vereinfachen, die sog. Lesbarkeit zu erhöhen - was kaum etwas anderes ist, als formale Kriterien zu berücksichtigen. Und bei weitem noch keinen besonderen Text ausmacht. Der ganze Mist an unnötiger Information wird aus den vielen undurchsichtigen Sätzen komplexer grammatikalischer Struktur quasi wie beim Unkrautjäten durchstöbert und alles, was nach Ansicht der Ratgeber nicht glänzt, wird ausgerupft und weggeworfen, bis gegen Ende dieses Wortmassakers nur mehr ein kleiner harmloser Rest übrigbleibt, der sich auch noch leicht ver kaufen lässt!

Nun denn. Die Schreibtips werden gestrichen. Derweil schreibe ich weiter unleserliche Notizen mit kleinen gekritzelten Illustrationen in mein kleines schwarzes Büchlein, bis die gesammelten Fragmente eines Tages gesichtet und zusammengefügt werden und daraus nette kleine Texte entstehen.

Im übrigen habe ich ein wirklich interessantes Rezept ganz nach der guten alten Googlemethode gefunden. Makronentörtchen. Diese kleinen Marzipanleckereien, die es leider kaum noch zu kaufen gibt.

Eine Schande.

AutoWrite 33 - Bröckeleien

Montag, August 10, 2009

Coffee Hack

Wer Kaffee liebt, hat Qualen mit dem Mahlen.


Problem: Keine Kaffeefilter mehr da.

Mögliche Lösungen:

1. Kaffeepresse (French Press) nehmen. Am besten mit frisch gemahlenem Bohnenkaffee.

2. Gemahlenen Kaffee in Tasse kippen, heißes Wasser drüber, ziehen lassen bis sich der Kaffee gesetzt hat, trinken oder mit feinem Küchensieb den Satz filtern. Kaffee trinken. Satz lesen.

3. Teefilter nehmen, gemahlenen Kaffee reinkippen, Filter in die Tasse, heißes Wasser drüber, ziehen lassen. Filter raus. Kaffee trinken.

Ich hab mich für Option 3 entschieden und musste eine Entdeckung machen: Kaffee aus Teefilter schmeckt so ähnlich wie Kaffee aus ner Kaffeepadmaschine (z.B. Senseo). Die kleinen runden Dinger sehen ja auch schon verdächtig nach Teefiltern aus (in England gibt's diese runden Teefilter ohne Fädchen schon länger...) Nur, dass eben Kaffee drin ist.
Wer wohl auf diese glorreiche Idee kam? Wahrscheinlich dachte man sich in Zeiten der anbahnenden Krise, eine Ware wie Kaffee müsste neu vermarktet werden, damit neue Käufer gewonnen werden, oder überhaupt damit das Kaffeekochen und Trinken inklusive leichtem Genussfaktor optimiert in den reibungslosen Alltag passt.
Kaffee auf Knopfdruck wird im Handumdrehen angefordert, was zu höherem Konsum führen kann, mehr Gewinne für die Kaffeeverkäufer etc. Das ist letztlich ganz egal...

Was mich an den Kaffeepadmaschinen etwas stutzig machte, war die Tatsache, dass die intelligenten Designer nicht bei ihren ersten Entwürfen schon auf die Idee kamen, Platz für große Kaffeepötte auf der Maschine zu lassen. Also wriklich! Wer am Arbeitsplatz hat denn noch so kleine 125ml Kaffeetassen? Wo passt denn da nen Spruch oder Bilder drauf?

Vielleicht waren sie garnicht so intelligent (so manche intelligenten Designer werden überschätzt), oder ihre Intelligenz steckte in der Verkaufsstrategie (die Analogie zu anderen intelligenten Designer darf man sich gerne denken)... nämlich für die Problematik, die die Konsumenten mit Kaffeepötten (quasi alle, die so eine Maschine gekauft haben) bald entdecken würden, eine Lösung anzubieten. Und *schwupp* bieten sie eine Kaffeepadmaschine 2.0 (hausintern vielleicht noch 0.6b). Wer die erste schon gut fand, muss die zweite mit diesem intelligenten neuen Feature lieben! Features sind klasse. Aber zurück zum eigentlichen Problem...



Wie Lösungsmöglichkeit 3 zeigt, kann man das Kaffeepadgeschmackserlebnis auch mittels Teefilter emulieren.

Kaffeepad oder Teefilter? Beides schmeckt seicht und langweilig.

unity

Freitag, Juli 31, 2009

Comicversuche

Women with guns/swords/any big weapons... ist ein beliebtes Genre in den Gallerien des weltweiten Netzes. Die meisten dargestellten Heldinnen glänzen mit Freundlichkeit, Sex-Appeal und perfekter Frisur und Linie. Ganz anders die Unbekannte in dieser Zeichnung. Kontextlos und unausgeschlafen wackelt sie auf einem Bein, noch zu müde, um sich über die lächerliche Kanone an ihrem Arm aufzuregen...

Vorzeichnung mit Bleistift auf Papier, dann gescannt und in GIMP mit Grafiktablett grob coloriert.

Grafiktabletts sind eine feine Sache. So langsam erarbeite ich mir Routinen im Umgang mit diesem Werkzeug - Ich hab noch viel zu lernen...

Frag' nen Künstler - FAQ


Auch schon mal ne Frage gehabt, die man nem Künstler stellen wollte?
Gern gewußt, was Kunst und allerlei Kritzelei eigentlich soll?
Der Meinung, "dass das ja jeder kann!"?
Gern verstanden, wie ein Künstler denkt und die Welt sieht?

Wer keine Angst vor Antworten hat, ist herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und Antworten zu kommentieren.
Bis zum 31.8.2009 werden Fragen gesammelt und nach und nach bearbeitet.

Fragen als Kommentare zu diesem Beitrag schreiben oder per E-Mail (siehe Profil) senden.

Freitag, Juli 24, 2009

Wo die Wilden Kerle Wohnen - Tribute by ald

Eine kleine schnelle Tribute-Skizze, die ich gerade angefertigt hab, nachdem ich den Trailer zu "Wo die Wilden Kerle Wohnen" angeschaut hatte und von den feinen Arbeiten auf Terrible Yellow Eyes inspiriert worden bin.
Kugelschreiber auf Papier, dann gescannt und mit GIMP und Grafiktablett grob coloriert.

Wo die Wilden Kerle Wohnen




Das Bilderbuch von Maurice Sendak wird verfilmt und kommt im Herbst in die Kinos.

Das Bilderbuch in seiner Einfachheit und Magie verzaubert auf ganz seltsame Weise. Ob der Film dem nahe kommt? Man wird sich überraschen lassen...

Neben dem Film gibt es auch eine Internetseite, auf der Künstler und Illustratoren präsentiert werden, die sich den Wilden Kerlen gewidment haben: Terrible Yellow Eyes. Ein schönes Projekt.

Donnerstag, Juli 23, 2009

Flaxwood Liekki Video Review (PremierGuitar)




Eine Videorezension der Flaxwood Liekki E-Gitarre.

Mittwoch, Juli 22, 2009

the jazz years 2


'"electric guitar.

strings ring true quietly,

then wail

amplified"


(ald 22.07.2009)

the jazz years



"Art.

such a

delightful way

to gain

insanity"

(ald 21.07.2009)

Freitag, Juli 03, 2009

kleine Kritzeleien


"Sei mutig! Fordere die Welt heraus und kitzle sie mit nackten Füßen während sie träge in der Sonne schläft!" (ald 02.07.2009)



Mittwoch, Juli 01, 2009

stock worn guitars

I watched Rory Gallagher on DVD. Then I wanted to play my guitar and tear and wear it down myself. You don‘t go into a store and buy a 'stock' worn guitar.
(ald 26.05.2009)

Rory Gallagher - A million miles away

Abgegriffene Gitarren von der Stange? Gibt's auch angekaute Bleistifte von der Stange? Oder genauer: Bleistifte, die über Monate und Jahre angespitzten, abgegriffenen und angekauten Bleistiften nachempfunden sind? Wer will denn sowas?

Gebrauchsgegenstände und durch Abnutzung dekorierte Gebrauchsgegenstände erhalten ihren besonderen Reiz durch die Geschichten, die man an ihnen aufgehängen hat. Deren Erzähler sind Besitzer, Nutzer, Betrachter, Sammler, die zu diesem und jenem Detail eine Anekdote erzählen, eine Interpretation, ein mythisches Fragment abgeben können. Der Gegenstand selbst wird zum Projektionsobjekt ihrer Erzählungen, zum Knoten, der verschiedene Deutungen und Kontexte zusammenführt.

Man mag geneigt sein, den Gegenstand als Objekt verdichteter Information zu verstehen, doch ist es nicht der Gegenstand, der die Geschichte erzählt, sondern ein Betrachter, der zum Erzähler wird, sobald er den Gegenstand und seine Beschaffenheit bewußt kontextualisiert. Es ist genau dieser Betrachter/Erzähler, der Information (in sich) verdichtet. Man sollte von einem komplexen Verhältnis zwischen Gegenstand, Erzählung, Erzähler und Rezipienten sprechen, wobei Erzähler und Rezipient als zwei Funktionen einer Person verstanden werden können.
Sind die Geschichten innerhalb eines Kontextes durch den Erzähler an den Gegenstand gebunden, so wirkt letzterer als Symbol und kann bei entsprechender Lesekompetenz eines weiteren Rezipienten entschlüsselt werden (hier wird die verdichtete Information dekomprimiert), sofern der weitere Rezipient nicht selbst zum Erzähler wird und eine eigene (abgewandelte) Geschichte in denselben, einen ähnlichen oder gänzlich anderen Kontext stellt.

Ob die Gitarre nun über Jahre gespielt und abgenutzt wurde oder sie bei neuer Herstellung eine abgenutzte Optik und Haptik erhalten hat, ist für ihre Funktion als dekorierter Gebrauchsgegenstand unerheblich, sofern Erzähler/Rezipienten sie durch Erzählung kontextualisieren.
Das geschieht bei sogenannten authentischen abgegriffenen Gitarren, wie auch bei Repliken über Details wie Seriennummer, Schaltung, Material, Herstellungsverfahren, "Spielspuren" usw.

Verschiedene Details sind innerhalb manch enger Kontexte Kriterien für (kontextinterne) Authentizität, deren Deutung akzeptiert werden muss bzw. deren Akzeptanz als Zugangsvoraussetzung für die Initiation in eine gegebene Erzähler-Rezipienten-Gruppe gilt.

Wesentliche Kriterien (neben der dauernden zeitlich-räumlichen Existenz des Gegenstandes) für die Authentizität eines abgegriffenen dekorierten Gebrauchsgegenstandes sind Material und nachvollziehbare Gebrauchsspuren. Gebrauchsspuren werden von Schäden unterschieden.
Handelt es sich um eine Replik, müssen zumindestens Material und Gebrauchsspuren kontextintern stimmig sein.

Bei den Erzählungen bzw. bei der im Erzähler verdichteten Information muss es sich nicht ausschließlich um Geschichten im Sinne literarischer Texte handeln, es sind zudem sinnliche Erinnerungen und konstruierte sinnliche Eindrücke, die innerweltlich erfahren werden, sobald der Gebrauchsgegenstand als Schlüssel dazu verwendet werden kann.
Der Symbolwert der No.1 Strat von Stevie Ray Vaughan und einer der Repliken kann unter Umständen identisch sein.
Darüber hinaus ist es abstrahierte und neukontextualisiert konkretisierte Information, die mit dem Symbol verknüpft werden kann. Innerhalb eines relativ weiten Kontextes (Kultur?) lassen sich bei verschiedenen Erzählern/Rezipienten ähnliche Projektionen, Erzählungen und Deutungen feststellen. Innerhalb relativ enger Kontexte (exklusiven Gruppen, Subkulturen mit eigenen Erzählungen und verbindlichen Deutungen) sind die erwarteten Deutungen ähnlich bis identisch.

... wird noch fortgeführt...

-ald

Dienstag, Juni 30, 2009

AutoWrite 32 - Text über den Dingen

Mittwoch, Juni 24, 2009

croon papillon bei Jamendo

Das croon papillon Projekt ist nun nicht nur bei MySpace zu finden und zu hören, sondern auch bei Jamendo. Dort kann man die croon papillon EP sketches frei (siehe beiliegende creative commons Lizenz) herunterladen und anhören.

Bei dem Projekt geht es um musikalische Skizzen. Improvisationen, die direkt und ungeschönt aufgenommen werden. Solche Skizzen stehen für sich und können als Grundlage für weitere Stücke und Kompositionen gebraucht werden. Es heißt: Fehler machen, dabei Entdeckungen, die sonst verborgen geblieben wären und aus diesen Fehlern lernen und etwas weiteres schaffen.

croon papillon und die Arbeit mit musikalischen Skizzen gehört in den Kontext von AutoWrite, AutoNovel und zeichnerische Skizzen und ist im Zusammenhang mit autodidaktischen Studien zu Kunst, Musik und Literatur zu verstehen.

Es geht nicht um die Präsentation exakt ausgeführter Arbeiten oder "perfekter Kunst"werke, sondern um den Schaffensprozess, der unbedingt das "Unvollkommene" enthält. Denn erst in der Ausführung und der Erfahrung nach dem passenden und dem unpassenden zu unterscheiden, gewinnt der Ausführende die Fähigkeit, den Schaffensprozess bewußt zu lenken. Improvisation ist dann kein glücklicher Zu-Fall mehr. Un-Fälle werden reduziert, vermieden.

Macht Eure eigene Musik, Eure eigenen Fehler.

Viel Spaß dabei

-ald

Samstag, Juni 20, 2009

Scribbles 20-06-2009

Zigarette im Feld


Zeichnung eines Rauchenden von einem Nichraucher. Grafiktablett und GIMP.

Gedanken am Tage

„Die eigene Biographie ist die Geschichte, die man nicht allein von anderen erzählen, noch durch Vorgaben einschränken lassen sollte. So wichtig kann man sich schon nehmen.“ (ald 20.06.2009)

„All rebels must become establishment.“ (ald 20.06.2009)

„Um Wege von Umwegen zu unterscheiden, muss man beide gegangen sein.“ (ald 20.06.2009)

„Man hat als Mensch und Künstler unzählige Möglichkeiten, schaffend tätig zu werden. Die Entscheidung zu einer oder mehreren dieser Möglichkeiten ist exklusiv. Die erste Kunst ist die Kunst der Entscheidung, der Beschränkung, und damit die Fähigkeit, über Anfang und Ende zu bestimmen.“ (ald 20.06.2009)

„Wenn ich offenlege, dass ich für viele meiner Werke erst während der Rezeption eine Deutung vornehme, werden Sie doch reichlich enttäuscht sein, oder nicht? Aber genau so ist es oft: Ich schreibe, zeichne, spiele Musik und danach, wenn ich es selbst lese, betrachte, anhöre, dann interpretiere ich. Ich begebe mich also in eine ähnliche Lage wie Sie als Rezipient, bewege mich in Bezug zum Werk, und schaffe einen Kontext, in dem die Arbeit letztlich, zumindest auf eine Deutungsweise, abgeschlossen wird. Manche Sammlungen meiner hergestellten Fragmente werden allein durch Deutung und Kontextbildung fertiggestellt. Das kann durch mich geschehen, wie auch durch jeden anderen. Lassen Sie sich darauf ein, schaffen Sie meine Kunst.“ (ald 20.06.2009)

Sonntag, Juni 14, 2009

army of the wicked

Montag, Juni 01, 2009

AutoWrite 31 - Atem

Montag, April 06, 2009

soso

Sonntag, April 05, 2009

Frankfurt Musikmesse 2009

Ein kurzer Eindruck von der Musikmesse Frankfurt in diesem Jahr. Im Grunde ist es jedes Jahr dasselbe Spektakel, dieses Mal fiel die Messe zwar etwas kleiner aus als in den Vorjahren, doch seitens der Aussteller hat sich im Allgemeinen nicht viel geändert.

Die großen Gitarrenhersteller bringen Re-Issues, Vintage-Replikas, Road-Worn und andere mythologisierende Modelle auf den Markt, während wenige kleine Hersteller eigene Wege gehen und damit überzeugen.

Mir persönlich gefallen immer wieder aufs neue die Gitarren von Rainer Tausch, Coura und Flaxwood. Tausch überzeugt mit eigenständigen Designs wie der Slashdot und erstklassigen Modellen in Standardformen mit eigenen Features wie die teleähnliche 665-Serie.
Die Kenya-Gitarren von Coura sind nicht nur für Afrikafreunde tolle Dekoration, sondern auch als Instrumente echte Schmuckstücke. Die sehen gut aus und fühlen sich wunderbar an.
Zu den Gitarren von Flaxwood muss ich nicht viel sagen, sie überzeugen auf ganzer Linie. Das bezieht sich auf Spielkomfort, Handwerk und Herstellungsverfahren, Sound... Und dann ist da dieser ganz besondere Wohlfühlfaktor...
Die NAMM-Shows waren für Flaxwood schon erfolgreich und wenn man sich die erweiterte Player-Liste anschaut, dann dürfte klar sein, dass dies Instrumente für Musiker sind, die von Flaxwood präsentiert werden und keine gefaketen Artefakte für Sammler.
Finnland bringt Gitarren für eine bessere Welt. "Better Tone, better World" Ob die Welt davon besser wird, wird sich zeigen. Zumindestens der Klang ist echt und wartet darauf von Spielern entdeckt zu werden.

Rick Graham präsentierte die Flaxwood Laine mit Flitzefingerläufen über einen Elmwood Stinger 30 Vollröhrenverstärker.

Außerdem gab es eine Schönheit aus dem Flaxwood Custom Shop zu sehen. Eine Jazzvariante des Liekki Modells mit einem Charlie Christian Style Halstonabnehmer des Gitarrenbaumeisters Veijo Rautia. Binding am Hals, Goldhardware, Tobacco Sunburst und gewohnt erstklassiger Spielkomfort. Nicht nur für Jazzfreunde... Hier gibt's auch ein Video, in dem Richard Lundmark das Modell vorstellt.


Tja, und dieser feine Kerl aus Schweden spielt nicht nur eine schicke Gitarre von Caparison, sondern betätigt sich dabei noch als Alleinunterhalter und gewährt nebenbei Einblicke in seine Spieltechnik und ist dabei so auf dem Boden, dass man sich wie bei einer Plauderei im Wohnzimmer fühlt.
Mathias IA Eklundh.


Es gab ne Menge mehr zu sehen, viel Krach und allerlei. Draußen schien die Sonne und wenn man seit den letzten Messebesuchen verstanden hat, dass alle Hetze nichts bringt und eine Gitarre nur eine Gitarre ist, dann konnte man sich getrost in die Sonne setzen und auch mal eine Pause einlegen.

Mein Lieblingsmodell bleibt die Flaxwood Äijä mit der schicken sandgestrahlten Oberfläche und aktiven EMG-Tonabnehmern. Nur würde meine Wahl eher auf eine 60/85 Kombination, möglicherweise aus der EMG-X Serie oder HAs fallen, als auf die bissigere 85/81-er Variante.

Donnerstag, März 12, 2009

AutoWrite 30 - Zusammenbruch

Montag, Februar 16, 2009

Seelenhandel


Eigenzitate und Illustration...


"Ich wollte dem Teufel meine Seele verkaufen, aber er konnte nicht bezahlen." (ald)


Ich werde noch eine Underground-Metal-Band gründen...

mal wieder ne kleine Skizze

-noch ohne Titel - Kugelschreiber auf Papier, ald

Dienstag, Januar 27, 2009

Quiz


Nachdem ich das Rätsel vom digitalen Zentralorgan gelöst hab, bin ich ja noch ein Quiz schuldig gewesen... bis jetzt.

In Anlehnung an das berühmt-berüchtigte Zimmer frei!-Bilderrätsel... also, was wird in o.a. Bild dargestellt?

Montag, Januar 26, 2009

needs illustration

"How did the Big Bang sound?"
-"It still does."


Die Frage hab ich mir gestellt und die Antwort hab ich mir auch gegeben. Mir fehlt eine Illustration dazu... wenn mir was einfällt, zeichne ich eine.

Montag, Januar 19, 2009

Winterweiß


A model is someone who has to get photoshopped in order to look good in pictures. (ald)

Montag, Januar 05, 2009

AutoWrite Novel - Chapter 7


Eigentlich hätte ich schon längst fertig sein wollen: mit diesem Schundroman :o)
Aber so sind künstlerische Schaffensprozesse nunmal. Auch der Unsinn will reifen.

Hier und heute, frisch fertiggestellt sozusagen, folgt die Veröffentlichung des siebten Kapitels meines trashigen Zombieromans. Automatisch geschrieben, wie alle AutoWrites, voller Fehler und scheinbarer Ungereimtheiten. Narrative Improvisation at its best.

Der Roman ist ein Teil meines autodidaktischen Literaturprojekts AutoWrite, bei dem es darum geht, dass ich (als Autor) enthemmt (frei irgendwelcher Hilfsmittel) an der Computertastatur hänge und die Szenen meiner Gedanken abtippe. Dabei geht viel Information verloren, dabei passieren Schreibfehler aufgrund ungenauer Bewegung (die teilweise anhand der Fehler und des Tastaturlayouts rekonstruiert werden kann) und dabei sind manchmal ganz wunderbare Sachen zu entdecken. Kleinode aus der Geisteswelt, gewissermaßen.

Die narrative Improvisation (bzw. meine Art und Weise der narrativen Improvisation) habe ich in langen Jahren als Rollenspielleiter gefunden, entwickelt und verfeinert. Dazu werde ich auch noch auf Mad-Kyndalanth posten. Im Wesentlichen geht es darum, über einen längeren Zeitraum eine Erzählung zu spinnen, die in sich geschlossen sinnvoll ist und die vom Erzähler bzw. den Erzählern (im Rollenspiel spinnen ja mehrere mit) als sinnvoll gedeutet und interpretiert werden kann. Details, die zunächst abwegig schienen können auch im Nachhinein in die Geschichte integriert werden. Im Grunde, wie viele der bekannteren ewig langen Fernsehserien... nur eben richtig gut, weil die Erzählung nach Definition beim Erzählen gedeutet wird und auch die Nacherzählung eine Neuerzählung ist. Mehr dazu, nachdem ich meine Notizen dazu gesichtet, sortiert und neu verschriftlicht habe.

Man solle sich bitte nicht an dem teilweise seltsamen Englisch stören... sondern ergründen. Sprachwissenschaftler sollte das Projekt eigentlich interessieren.

Zum Download des bisher unvollständigen Romans (Kapitel 1 bis 7) als Leseprobe hier klicken oder rechts im Menü.

Viel Spaß mit dem Quatsch. Und falls das mal verfilmt werden sollte (Boll? lol!) Das Drehbuch schreibe ich.

ald