Dienstag, Juli 31, 2012

Kung-Fu Spot: The Fuzz and the Buzz (I am serene.)








"I am serene." (ald)
Grafiktablett und Inkscape.

Dieser Kung-Fu Cartoon ist aus Resten per Copy&Paste erstellt. Da ich zur Zeit kein funktionstüchtiges Grafiktablett habe, wird es bei solcher Resteverwertung bleiben und die Texte werden nicht per Hand geschrieben, sondern getippt.

Den Cartoon wollte ich schon vor einigen Wochen fertiggestellt haben, war mir aber nicht sicher, wie die Umsetzung aussehen würde. Das sieht man erst, wenn man sich daran macht, dachte ich dann und begann. Große und kleine Ideen zu entwickeln ist eine Leichtigkeit, jedoch die kleinste davon umzusetzen manchmal ein großes Unterfangen.
Mir gefällt der Cartoon. Ich mag seinen leisen Witz und die Lebensbezogenheit.

Montag, Juli 09, 2012

Was tun mit 'ner Milliun? (1.000.000 Euro Frage)

Des öfteren stellt man sich spaßenshalber die Frage, was man mit einer Million Euro tun würde, wenn man sie denn hätte. Zum Ausgeben.

Genügend Menschen werden etwa zweimal die Woche vom Lottofieber gepackt und malen sich dann Lottoträume aus und spinnen herum, was sie mit dem Gewinn anstellen werden (! nicht würden. Sie sind ja überzeugt, dass sie jetzt endlich gewinnen. ;-) ) Und dann geht die Fantasiererei los.
Kenn' ick alles, denn als Kind träumte ich von gefundenen Schätzen im Meer, im Wald und im Garten, geheimnisvollen Paketen mit Schlüsseln zu Zauberreichen und Karten zu vergessenen Orten, die mir per Post zugestellt wurden, Außerirdische, die mich zu den Sternen holten und mir die seltsamsten Planeten des Universums zeigten und Unsummen von Gewinnen, die ich bei Gewinnspielen gewinnen wollte. Tatsächlich gewann ich bisher je zwei Kinofreikarten zu (Wisu denn bluß?-)Ronja Räubertochter und Gritta vom Rattenschloss, einen Römertopf, eine Autorennbahn, die nicht funktionierte und ein Alt-Saxophon, das gespielt werden will.
Was würde ich denn mit 'ner Milliun machen? Und hat sich die Gewinnspinnerei im Laufe der Jahre geändert?

Was tun mit 'ner Milliun?

Eine der ersten Investitionen, die ich als Kind schon machen wollte, war, eine Bibliothek einzurichten. Mit allen möglichen Büchern, die ich irgendwann mal lesen oder darin stöbern möchte. Ich dachte dabei an ein Haus mit Bibiliothekszimmer oder Bibliotheksflügel. Und mit Geheimgängen. Und Regalen bis zur Decke und eine Kaminecke.
Eine Stereoanlage und eine passende riesige Musiksammlung käme mir jetzt auch in den Sinn. Zum gemütlichen Lesen die dazugehörigen Sessel, Couchen, Tische (für Tee, Kaffee und Kuchen), eine Terassentür in den Garten, damit man aus der Bibliothek hinausgehen kann und wieder hinein. Draußen eine Hollywoodschaukel. Und hinter den Beeten und vorbei an den Obstbäumen ein See mit Fischen.

Früher wollte ich 'nen Jeep Wrangler als Auto fahren. Oder 'ne Chevrolette Corvette Stingray. Im Zeitalter der völlig überflüssigen SUVs im Stadtverkehr wäre mir der Jeep eher peinlich. Aber ich könnte ihn neben die Corvette in die geheime Tiefgarage unter dem Bibliotheksflügel stellen.

Eine Million ist ja schneller aufgebraucht als man so denkt. Wenn ich allein an das Grundstück und das Haus denke - ganz zu schweigen von der geheimen Tiefgarage und den vielen Büchern, dürfte nicht mehr viel übrig bleiben.

Allerdings geht es nicht um Rechnerei, sondern um Spinnerei.

Daher mache ich mal weiter mit dem Kunstatelierzimmer und dem Musikzimmer (mit Blick auf den Garten) inklusive Tonstudio und eine Auswahl verschiedener Instrumente (man weiß ja nie, wer mitspielt). Dazu gehört eine Küche mit Speisekammer und ein gemütlicher Essbereich mit Anschluss an einen Wintergarten. Im Keller gibt es Spinnen und auf dem Dachboden Fledermäuse und Vögel.

Ein Arbeitszimmer für Computerkram und mit Archiv von Notizen, Unterlagen und Ideen.

Je nach Stärke des derzeitigen Hobby-Interesses hätte ich mir eine Sammlung sämtlicher Rollenspielmaterialien (AD&D 2nd Edition, StarWars West End Games usw.) verschiedener Spielsysteme gewünscht (gespielt wird in der Bibliothek beim Kamin oder auf der Terrasse oder auf einem Floß auf dem See), eine Skateboardbahn (Miniramplandschaft), eine E-Gitarren- und Verstärkersammlung oder eine geheime Kungfuausbildungsstätte.

Beruflich gedacht, würde ich mit 'ner Milliun eine Schule für Kunst, Musik und Literatur gründen und eröffnen. Das ist schon seit langem meine Vision. Mit entsprechenden Räumen in einem Haus mit Bibliothek, Atelier und Musikzimmer. Dort gibt es Workshops, freie Nutzung der Ateliers für Mitglieder sowie Studien, Diskurs und Ausstellungen.

Und ich würde schreiben. Romane und Kurzgeschichten und Fragmente. Gitarre spielen, aufnehmen und Stücke komponieren. Zeichnen. Und kochen und Gäste empfangen. In etwa wie Bilbo Beutlin in seiner Hobbithöhle.

Was ist...

Ich lese gerade den Herrn der Ringe - mal wieder auf Englisch. Das Buch (The Fellowship of the Ring) passt in die eine Hand, eine Tasse Tee in die andere. Mit beidem lässt sich leicht ein sonniges Plätzchen auf der Wiese finden.
Geht auch ohne Milliun.
Aber schön wär's ja.

Und was ich gerade von Tolkien lese, das weckt in mir wieder die Schreiblust. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich gebe die "Was tun mit einer Milliun?"-Frage an Jonny weiter, der mit seinen Kostbarkeiten und seinem Plunder sicherlich eine interessante Antwort darauf hat.