Montag, Dezember 30, 2013

Künstler bei der Arbeit

Kugelschreiber auf gelbem Papier und in grünem Notizbuch. (ald)
Ein neues kleines gelbes Notizbuch, samt blauem Knetradiergummi,
wartet auf zeichnerische Studien (29.12.2013).
Werkzeug und Studien
'So sieht der Künstler bei der Arbeit aus,' behaupten manche, 'träumend.' Und sie verwechseln dabei das Bild vom Künstler mit dem arbeitenden Künstler.

'Künstler können dies und das!'
'Das kann ich aber auch!'
'Das kann ja jeder!'
Das alles ist leicht gesagt.

Bei der Skizze mit den drei Personen steht: "Geh mit dem Hund raus. Koch dein Essen. Üben, üben, üben."
Das ist der Alltag des Künstlers: Üben, Studien anfertigen, künstlerische Lösungen zu verschiedenen Problemen suchen und testen. Und wie andere auch: mit dem Hund rausgehen, Essen kochen.
Wer Meister werden will, der muss üben.
Wer mit dem Hund raus geht, wird ein Mit-dem-Hund-Rausgeher.
Wer kocht, wird ein Kochender.
Aber um das Mit-dem-Hund-Rausgehen und das Kochen zur Meisterschaft zu bringen, also eine Kunst daraus zu machen, muss man üben, üben, üben und Studien anfertigen. Welche Hunderunden gestalten sich wie? Wo will der Hund lang? Wo ich? Was tut uns gut? Wie vermeidet man Ärger mit den Joggern? Wer darf den Hund streicheln? Wann gibt es Hundekekse? Was bedeutet Kochen? Warum brät man manche Sachen, warum wird anderes gegart? Wie führt man ein Kochbuch mit Kochexperimenten? Warum sollte man Rezepte kopieren, d.h. nachahmen und verändern? Was schmeckt mir und warum? Wie kann ich meinen Geschmack verändern und verbessern? Was tut meinem Körper gut? Was passiert eigentlich beim Essen und bei der Nährstoffaufnahme? Warum verwechsle ich das Völlegefühl mit satt und genährt sein?
Das sind doch wichtige Fragen.

Die Skizzen sind Spuren des arbeitenden Künstlers, seine Versuche und Antworten und immer neue Fragen.
Wer träumt, ist ein Träumer.

Dienstag, Dezember 24, 2013

Frohe Weihnachten, Euch Reisenden!

Ich wünsche allen Gefährtinnen und Gefährten, allen Wanderern und Reisenden, allen Rastenden und Verweilenden eine besinnliche Zeit, Heilung und Erholung für die weiteren Schritte und Wege!

Auf ein frohes Wiedersehen!

Und jetzt singt, tanzt, spielt Musik ...

Montag, Dezember 23, 2013

Renoise 3.0 first beta

Als kurze nette Nachricht für alle Freunde von elektronischer Musik kann verkündet werden, dass Renoise 3.0 als erste Betaversion vorliegt und von registrierten Nutzern heruntergeladen und getestet werden soll.

Von den zahlreichen Features interessiert mich besonders die Einbindung von Renoise in andere DAW, wie z.B. Cubase, mittels des Redux-Plugins.

Die stabile Version 2.8.2 kann als Demo für Linux, Win und MacOSX kostenlos und sowohl als 32-bit als auch 64-bit heruntergeladen werden. Linux-Nutzer freuen sich dabei über die JACK-Unterstützung.

Außerdem wurde die Renoise Seite erneuert und liest sich meiner Meinung nach etwas angenehmer.

Auf YouTube finden Programm-Einsteiger hilfreiche Lehrvideos und im Renoise Forum viele helfende Renoise-Nutzer aus aller Welt.

Montag, November 11, 2013

Fragmente einer Bildgeschichte

Kritzelei mit Krita.
Fragmente einer Bildgeschichte. (ald 11.11.2013)

Freitag, Oktober 25, 2013

Skizzenbuchkritzelei - 'Walk on ...'

Da sprach der Wanderer: 'Mein Weg soll mir gut tun;
ein Weg der Genesung. Last werfe ich von mir und lade mir keine neue auf;
so kann ich leichter gehen und bewahre meinen Körper, dass ich weiter gehen kann.
Die Reise ist noch lang und viele Orte und Begegnungen warten auf mich.'
Kugelschreiber und Aquarell Skizzenbuch (ald 25.10.2013)

Dienstag, Oktober 08, 2013

AutoWrite 51 - Kunst verschwinde!

AutoWrite 51 und das Rezipientendrama ;)

Montag, September 30, 2013

Werdet zu Superhelden

Eine kleine MyPaint-Kritzelei

Dienstag, August 27, 2013

Das Haus der Liebe in Gießen

Die Tür stand gerade offen, da hat man das Haus darum entfernt.

Nachdem Gießens beliebtes Abrisshaus entfernt wurde, häufen sich die Kopien des Liebe-Schriftzugs. Ähnliche Farben, andere Schrifttypen usw. Hauptsache irgendwo steht Liebe.
Mir gefällt der Gedanke, dass die Tür offen stand, als das Haus darum herum entfernt wurde. Das Portal bleibt also.

Montag, August 26, 2013

Jetzt mit Ubuntu Studio 64 13.04 ...

"Never change a running system." heißt es ja so schön. Und weshalb man während der Arbeit an Dokumenten auf die Idee kommt, ein Systemupgrade über das Internet durchzuführen, um Krita Version 2.6 zu verwenden, ist nebensächlich. Es schlug fehl, das ist entscheidend. Kernel kaputt. Versuch mit Neuinstallation vom USB-Stick. Das Raring Ringtail startet zwar, stürzt während der Installation aber ab.
Nach einigem hin und her dann eine neue Komplettinstallation Ubuntu Studio 64 13.04 von DVD (Notiz: Neuer DVD- oder Blu-ray-Brenner, bitte.)
Daten sind alle unbeschadet gerettet worden. Besten Dank an die Ubuntuforen. Und gut, dass XP noch lief und niemand in der Zwischenzeit das Internet geklaut hat.

Vorteil des Wechsels
  • Wieder was im Umgang mit Linux und Stressituationen gelernt.
  • Saubere Installation ohne Ballast.
  • xcfe anstatt Unity. (Unity find ich angenehm und xcfe gefällt mir dennoch besser.)
  • Krita 2.6 ist mit dabei. MyPaint 1.0, GIMP 2.8 und Inkscape 0.48 auch. Schön!
  • Ardour und Jackaudio in neuen Versionen, so dass ich bei geeigneter Zeit probieren werde, Aufnahmen mit Ardour anstatt mit Steinberg Cubase 3 unter WinXP zu machen. Das Steinberg MI4 spielt da leider nicht so mit, weil die Phantomspeisung für Kondensatormikrofone nur über Software eingeschaltet werden kann.
 Weiter mit der Arbeit und gesteigerter productivity.

Dienstag, August 20, 2013

Damals nannten sie mich ... Old Shatterhund

'Noch nicht fertig. Noch lange nicht.'
 Skizze und etwas digitale Farbe
mit MyPaint und Grafiktablett.
 

Sonntag, August 18, 2013

Krita - Gestern erst entdeckt ...

Gestern erst (!) entdeckte ich das digitale Malprogramm Krita in der Linkliste von GIMP.
*Edit: Und heute noch MyPaint. Eine erste Skizze gibt es auf Mad-Kyndalanth. Und eine zweite auch.

Damit lassen sich mit dem Wacom Intuos5 schicke Sachen machen. Ein Time-Lapse-Video von David Revoy gibt einen Eindruck.

Montag, August 12, 2013

The Muse of Bitterness & Joy - Telecaster EMG 85 Bridge/Neck

 
Meine erste Bastelcaster.

Ohne große Worte

Meine Selbstbaubasteltelecaster mit der Muse auf der Rückseite hat zwei EMG 85 Tonabnehmer mitsamt neuer Brücke und Schlagbrett bekommen. Die Locking-Mechaniken wurden durch einfache geschlitzte Mechaniken ersetzt, die mir besser gefallen, weil keine pieksenden Saitenenden überstehen.


Hier ist die Muse noch mit dem Rockinger Blade Screamer zu hören

Die optimale Halseinstellung und Saitenlage werden noch gefunden. Das war bei der Gitarre nie so leicht, weshalb mich die Beschäftigung mit dem Instrument - neben den passiven Tonabnehmern - auch ständig nervte.
Die Erweiterung der Tonabnehmerfräsung erfolgte mit Beitel und Hammer. Mit anderem Werkzeug und einer Werkstatt würde mir das Gitarrebasteln möglicherweise mehr Spaß machen. Wie dem auch sei, jedenfalls habe ich beim Arbeiten mit dem Holz dazugelernt und werde mich nach meiner Seifenschnitzerei an die Schnitzerei mit Holz wagen.

'The Muse of Bitterness and Joy'
Ölfarbe auf Gitarrenkorpus
Teil eines 'Triptychons' aus Gedicht, Gitarre und Leinwand.
Gothic Blues

Mit ihr sollte Metal und Gothic Blues gespielt werden. Stattdessen wurde etwas balladige Rockmusik draus. Ist ja eh alles dasselbe. Schlager eben.

'Verdrehter' Pickupschalter und das Tonepoti des Todes.

Freitag, August 09, 2013

Am Leben Forbei - Auf Tour mit neuem Album

In der Hitze der Alten Kupferschmiede.
am leben forbei und mittendrin.

Am leben forbei sind Gießener Lokalhelden. Wer sie noch nicht gehört hat, dem fehlt ein Stück Kulturkenntnis bezüglich dieser Stadt. Sie gehören zu dem jungen studentischen Gießen, dass an den vielen Ecken sprießt, an denen man zwar im Alltag entlang kommt, aber selten vermutet, dass dort Kultur geschaffen werden könnte.
Gießener Studierende beschweren sich hin und wieder, es sei nichts los hier, Marburg sei schöner, Frankfurt leider zu weit weg. Dabei gibt es sie, die erlebenswerten Orte, die Gelegenheit zu Begegnungen mit Wahlgießenern und Gestrandeten bieten.
Wer Schokolade mag, kommt sicher an der Alten Kupferschmiede vorbei, denn die Gießener Chocolaterie ist direkt gegenüber bzw. die Alte Kupferschmiede ist quasi um die Ecke. Aber unscheinbar und leicht zu verpassen.



Das Auftaktkonzert zur Akustiktour 2013 fand dort an einem heißen Spätsommertag statt. Möglicherweise brachte die Vorband Massenger das Wetter aus Kalifornien mit. Die spielten Rockmusik und brachten jeden alten Ziegelstein des Gebäudes zum Wackeln.
Am leben forbei lud soweit möglich zum Sitzen ein. Bei sauna-ähnlichem Klima und guter Laune.
Gespielt wurden bekannte Titel und Stücke der kürzlich fertig gestellten EP.

Die neue EP hat fünf Titel und wurde von den Musikern selbst produziert. Dazu gibt's selbst entworfene Visitenkarten, Songbücher mit Texten, Bildern und Begleitakkorden und handbedruckte Jutebeutelrucksäcke. Die Songbücher sollen ausdrücklich zum Covern anregen. Gecoverte Songs seien auf Vimeo und/oder YouTube hochzuladen. In die Jutebeutelrucksäcke kommt alles, was einem lieb und wichtig ist.

So, klingt ein älteres Stück im Original:



Mir gefällt

die unaufdringliche Musik, die Stimme, die Band in ihrem Zusammenspiel und die friedliche Atmosphäre, die sie schaffen. Und da muss ich den ersten Satz schon zurücknehmen, denn die Musik ist eben nicht unaufdringlich - sie ist gemütsergreifend: am leben forbei an und still freuend zugehört.

Jetzt sind sie erstmal weg. Auf Deutschland Tour - und es dürfte nicht die einzige bleiben.

Tourdaten 2013

05.08.2013 Gießen, Alte Kupferschmiede
07.08.2013 Halle, Open Air
08.08.2013 Leipzig, Cafe Könntemann
09.08.2013 Berlin, Intersoup
10.08.2013 Berlin, Peppi Guggenheim
11.08.2013 Berlin, Ma Thilda Bar
13.08.2013 Lübeck, Tonfink
24.08.2013 Halle, Peißnitzhaus
06.09.2013 Gießen, Alte Kupferschmiede w/ Hello Piedpiper (solo)
08.09.2013 Hanau, Bürgerfest
15.09.2013 Wuppertal, Kontakthof (solo)
22.09.2013 Aachen, Songslam (solo)
05.10.2013 Darmstadt, Kroneslam (solo)
09.10.2013 Gießen, Poetisches Wohnzimmer @ Alte Kupferschmiede
10.10.2013 Siegen, Kunst gegen Bares (solo)


Links
am leben forbei - Homepage
Am Leben Forbei auf Facebook
Alte Kupferschmiede auf Facebook

Sonntag, August 04, 2013

Die Schönheit der Natur

"Ich saß im Garten und betrachtete Schmetterlinge, Bienen und Hummeln, Ameisen und Käferchen und dann fiel mir auf, dass ich sie beobachtete wie sie flogen und krabbelten und suchten und fanden, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Wie kann es da noch verwundern, dass manch ein Mensch sich hinsetzt und Genuss daran findet, anderen Menschen bei eben diesen Tätigkeiten zuzusehen. Es ist doch ein schönes buntes Treiben."

Mittwoch, Juli 10, 2013

Day at Night: Vincent Price - On Art and things ...




Vincent Price.

Ich spar mir weitere Worte. Die Muppet Show ist eh ausführlicher...

Samstag, Mai 25, 2013

Wacom Intuos5 'Real Paper Hack'

Wacom Intuos5 Pen + Paper
'Tablet Paper Hack'
Einfach

Einfache Lösung für Grafiktablettnutzer, die die Oberflache ihres Geräts vor Kratzern schützen möchten und die Textur von Papier und die taktile Rückmeldung beim Schreiben und Zeichnen auf Papier schätzen und bei der Arbeit mit ihrem Grafiktablett erfahren möchten.

Verschiedene Arten Papier können verwendet werden. Grobes Aquarellpapier wirkt anders als einfaches A4-Kopierpapier.

Donnerstag, Mai 16, 2013

Darum Bass (Ted Russell Kamp)

Tecumseh Valley
- steht bei mir auf der rehearsal list.
Ted Russell Kamp

Auf das Video bin ich vor einiger Zeit aufmerksam gemacht worden. Und seitdem ließ mich diese Geschichte mit dem Bass nicht los. Vorher hatte ich gelegentlich den Gedanken, dass einen Bass zu haben nicht verkehrt sei, um bei Aufnahmen etwas mehr ... Bass in der Musik zu haben.
Aber seit dieser medialen Begegnung mit Ted Russell Kamp wollte ich Bass spielen und dazu singen.

Irrigerweise schielte ich seit dem auf einen Fender Precision Bass oder eine günstige Kopie.
Als ich dann den Bass eines Freundes reparierte und der Bass dann auch zum Verkauf stand, wollte ich mich erst nicht so recht damit anfreunden. Kein P-Bass, sondern moderne Form, durchgehender Hals und zwei Humbucker. Er stand erst eine Weile herum, wurde repariert, stand weiter herum. Und schließlich kaufte ich ihn und veränderte die Elektronik.
Ich mag den Bass. So sehr, dass ich sogar etwas für ihn nähte. Und dabei nähe ich nicht gerne - nur für besondere Geschenke.

So, if you'll ever read this, Mr. Kamp, I owe you for sparking that interest in me, to play bass guitar and sing along with it.

Ich könnte ihm allerdings auch mal 'ne Postkarte schicken.

Dienstag, Mai 14, 2013

croon papillon bass (Ken Rose STB 5004 mit Filz-Pickguard)

Es sind noch ein paar Nacharbeiten nötig.
Der croon papillon Bass.

Ohne große Worte

Mich hatte die Idee gepackt, ein Schlagbrett für den Ken Rose STB 5004 (hier noch ohne Schlagbrett) aus Filz zu basteln, anstatt ein Kunststoffschlagbrett zu nehmen. Der Hauptgrund dafür war, dass mir das Werkzeug fehlt, um Kunststoffschlagbretter zu bearbeiten (und die Geduld.) Schief nähen und schneiden kann ich dagegen auch mit Bastelschere und Nähnadel. Bunte Knöpfe sind auch schick.
Ursprünglich dachte ich daran, noch einen Schmetterling zu nähen, dafür reichte das Nähgarn allerdings nicht mehr.
Und so wie ich mich kenne, bleibt der Bass erstmal so. Neue Saiten kommen noch drauf.

Den guten dicken Filz habe ich von der Lieblingstante aus Gießen. Die schönen bunten Knöpfe (auch den mit dem Schmetterling) habe ich von Hilde braucht Stoff, ebenfalls aus Gießen.

Ich habe eine Vorzeichnung gemacht und dann zunächst die Tonabnehmeröffnung ausgeschnitten. Danach ging es frei Hand mit Schere und Nähnadel. Ein paar Schrauben, um das Schlagbrett in Position zu halten. Und nun fehlen noch ein paar Nacharbeiten um den Tonabnehmer herum.

Der Bass spielt sich wunderbar, ist im Klang präsent (jedenfalls nicht abwesend) und wiegt erstaunlich wenig. Aufnahmen folgen.

Bunt, Holz, Filz, Messing und ein EMG DC40 als 
Stegtonabnehmer

inside/outside the box

'outside the box'
Inkscape und Grafiktablett (ald 14.05.2013)

In mir - zwischen Text und Vorstellung


'Es ist nur Kritzelei mit etwas Farbe, doch in meiner Vorstellung glitzert die Sonne auf dem Wasser, das Schiff schaukelt sanft in den Wellen, die Vögel umkreisen einander, die Wolken formen sich im Wind.
Es ist wie ein Text, der Landschaft beschreibt. Schwarze Buchstaben auf Papier, aber in meiner Vorstellung eine Welt.' (ald 20.12.2012)

Und so ist es mit Musik.


Dienstag, April 23, 2013

Auf zum Mars! mit der Mars One TV Show

Gerade auf heise.de/telepolis gelesen, dass ausgesuchte Bewerber zur ersten bemannten Marsmission ohne Rückflugticket gesucht werden, die auf der roten Heimat der grünen Bewohner eine Basisstation errichten. Das ganze wird als Reality-TV-Show aufgezogen.
Ich nehme an, dass Ergebnis sieht dann in etwa wie in dem Film Virtuality aus.

Ich wollte früher Weltraumpilot werden. Das könnte meine Chance sein. Da gebe es auch einiges zu tun:
  • Das Marsgesicht aus nächster Nähe fotografieren, 
  • Marsianisch lernen, sofern die Bewohner nicht - wie alle Aliens in Filmen - Englisch (mit amerikansichem Akzent) sprechen.
  • Übergroße Figuren in den Marsboden zeichnen, die nur aus großer Entfernung (aus dem Weltall oder mit Teleskop von der Erde) gesehen werden können.
  • Die unterirdischen Forschungsanlagen begutachten.
  • Das wahre Hauptquartier der CIA besuchen.
Ziemlich albern, das alles. Aber warum nicht.

Samstag, April 20, 2013

Schöne vier Saiten (Ken Rose STB 5004 mit EMG DC40)

Ken Rose STB 5004 mit einem EMG DC40 am Steg.
Es fehlt noch ein 'Schlagbrett' aus buntem Filz.
Bass
Seit Jahren summe ich Jazzbassläufe, bisher habe ich mich aber von einer Bassgitarre ferngehalten. Auch weil ich bei Jamsessions, wenn ich dann mal einen Bass in den Händen hatte, nie gehört habe, was ich gerade spielte, weil es mir alles zu dumpf und undifferenziert klang. Vielleicht musste ich auf das passende Instrument warten.

Der Bass ist leicht, spielt sich bequem im Sitzen und im Stehen, gefällt mir vom Aussehen und klingt nach Bass.
Es ist ein Viersaiter, die Pickupfräsungen sind allerdings passend für die Modelle für Fünfsaiter. Warum auch immer.

Erst habe ich ihn nur repariert, dann gebraucht gekauft und anschließend mit einem EMG DC40 ausgestattet. Und mir macht das Bass-Spielen richtig Spaß. Außerdem höre ich ganz genau, was ich spiele. (Ich verwende zur Zeit noch einen Gitarrenverstärker.) Es ist eine Horizonterweiterung, die mir beim eigenen Gitarrenspiel hilft, es mir ermöglicht, meine croon papillon Aufnahmen mit Bass zu versehen und außerdem höre ich jetzt anders Musik. Der Bass fällt mir auf. Bei Popmusik, bei Rockmusik und überall sonst.

Fehlen noch ein Schlagbrett aus buntem Filz und ein Bassverstärker ... :)

Mittwoch, April 10, 2013

Seifenkunst - Schnitzerei und Rezeptionsweisen

Seifenkopf (ald)
Ein Stück Seife für ca. 30 Cent, eine Radiernadel
und etwas mehr als eine Stunde Schnitzerei

Saubere Kunst

Das Material ist günstig, lässt sich leichter bearbeiten als Speckstein und man kann sich mit der Seifenspäne anschließend die Hände waschen.
Ob es sich dabei um Gebrauchskunst handelt, hängt vom Rezipienten ab bzw. der Rezeptionsweise.

Wie rezipiert man Seife?

Man dürfte sich im Allgemeinen darüber einig werden, dass es (als ein Merkmal unter mehreren) zur Rezeptionsweise von Bildern gehört, dass sie, an die Wand gehängt, betrachtet werden. Plastiken werden umgangen und betrachtet.
Zur Verwendung von Seife gehört es, sie in die Hände zu nehmen und sich damit und Wasser zu waschen.
Wird nun eine Figur aus der Seife geschnitzt, ist es dann angemessener, sie zu betrachten oder sie als Stück Seife zu gebrauchen?
Verliert die Seife ein Teil ihrer Eigenheit, ihre Seifigkeit, wenn sie von Rezipienten, die in ihr das geschnitzte Kunstwerk sehen, nicht als Seife verwendet werden? Wenn sie nicht mehr das Material sehen wollen, sondern die Idee des künstlerischen Entwurfs und die Gestaltung und Ausführung, vielleicht sogar eine Bedeutung, die dem Objekt zugesprochen wird? Sie werden dazu neigen, die Seife unantastbar zu machen, einem Merkmal, das für die meisten Kunstwerke gilt: Sie sind nur für eure Augen bestimmt. Damit werden sie der unmittelbaren Erfahrung durch jegliche Rezipienten entzogen. Eine Ausnahme gibt es nur für wenige Auserwählte, die die Stücke zu ihrem Platz tragen, Geschichten darüber vortragen und andere davon abhalten, sich zu nähern.
Das Kunstwerk wird heilig.

Wenn ich den Seifenkopf einem Händewäscher schenke und er sich damit wäscht, beschwert sich der Rezipient, der darin Kunst sieht, dass das Kunstwerk entweiht würde.
Wenn der Rezipient und Freund von Seifenkunst, die Stücke sammelte und ausstellte,  würde sich der Händewäscher ärgern, dass er sie nicht benutzen dürfte.
Mich als Künstler interessiert es auch,  die Rezeption dieser Seifenkunst zu beobachten: Wie geht denn ein Händewäscher im inszenierten alltäglichen Kontext einer Museumstoilette mit der Seifenkunst um? 

Vielleicht erschreckt sich manch ein Rezipient und Bewahrer von Seifenkunst und fürchtet um die Stücke.

Aber keine Angst.

Die Realität weist uns nüchtern darauf hin, dass Seife auf Museumstoiletten sowieso nicht gebraucht wird. Schon gar keine Seifenstücke und zwar deshalb:
Weil die Toilettengänger keine Seife verwenden wollen, die schon durch die dreckigen Hände unzähliger anderer Besucher gegangen ist.

Seifenkunst wird also nirgendwo so sicher als unantastbare Kunst rezipiert, wie in ihrem alltäglichen Kontext - auf einer öffentlichen Toilette.

Vielleicht sollte ich ein Projekt daraus machen. Auftragsarbeiten auf Anfrage.

*Natürlich ist das alles Quatsch. Niemand interessiert sich für Seifenkunst, es gibt keine auserwählten Bewahrer heiliger Seifenstücke und Seife wird selbstverständlich auch auf öffentlichen Toiletten und Toiletten von FastFood-Restaurants verwendet. Merkt man ja daran, dass sie immer fehlt.

Samstag, März 30, 2013

Die Wahrheit um den Osterhasen

Schneller Entwurf eines Osterhasencartoons
29.03.2013 (ald)
Grafiktablett und Inkscape

Mein Osterhasencartoon vom Vorjahr gefällt mir zwar auch, aber den hier finde ich besser. Ich nehme an, es wird bei dem Entwurf bleiben. Also, ist es kein Entwurf, sondern ein fertiger kritzeliger Cartoon.

Damit wünsche ich Euch allen besinnliche Feiertage, Erholung und ausreichend Schokohasen, -Käfer und Fondanteier. Passt auf Euch und aufeinander auf!


Montag, März 25, 2013

Wo sind die weißen und schwarzen Tasten auf der Gitarre?

Maus, Grafiktablett und Inkscape (ald)
 
Für den Gitarrenunterricht und mit der Absicht, eine Materialsammlung zu veröffentlichen, entwarf ich u.a. dieses kleine Arbeitsblatt zum Finden der schwarzen und weißen Tasten auf dem Griffbrett der Gitarre. Mit der Klaviatur sind viele vertraut und so ist es für diese Leute leicht, das Griffbrett der Gitarre über die Klaviatur zu erschließen. Damit erhält man das Tonmaterial für C-Dur sowie entsprechende Ableitungen (z.B. die parallele Moll-Tonart A-Moll) und entdeckt bei aufmerksamem Lesen des Griffbretts die Strukturen für die Verteilung des Tonmaterials. Mehr dazu könnte folgen.
Das Arbeitsblatt darf für den ausschließlich privaten Gebrauch im Selbststudium verwendet werden.

Samstag, März 23, 2013

[Vektorkritzel] Seed of Tranquility

Seed of Tranquility
Grafiktablett und Inkscape (ald)

[Vektorkritzel] Wind and the Ghost Towns of my Soul

kleine Kritzelei und Text
Grafiktablett und Inkscape (ald)

Sonntag, März 17, 2013

[Vektorkritzel] I'm going to dance

Her arms crossed she decided to dance.
'I'm going to dance,' she said.
And sat there,
waiting for it to happen.
(Grafiktablett und Inkscape, ald) 

Mit besten Grüßen an alle, die tanzen wollen und noch darauf warten, bis sie damit beginnen.

Sonntag, Februar 17, 2013

AutoWrite 50 - Apfelerkenntnis

"apfelerkenntnis" (ald)

Freitag, Januar 11, 2013

Wieder mit Grafiktablett

Schüssel auf dem Kopf.
Kritzelei mit Wacom Intuos5 M

Wieder Werkzeug, wieder Bilder

Ich weiß schon garnicht mehr, wann ich die letzte Zeichnung mit Grafiktablett angefertigt hatte. Jedenfalls habe ich jetzt ein eigenes Wacom Intuos5 M (Pen only) und freue mich auf Kritzeleien und Allerlei. Dank Grafiktablett konnte ich auch alle meine Rekorde bei Mahjongg unter Ubuntu brechen. Aber das nur am Rande.

Montag, Januar 07, 2013

"The New Death and Others" von James Hutchings

Eine klitzekleine Rezension, die eigentlich schon vor dem Weltuntergang im letzten Jahr hätte erscheinen sollen und erschienen wäre, wenn nicht der Weltuntergang dazwischen gekommen wäre.

James Hutchings veröffentlichte mit The New Death and Others eine Anthologie von kurzen kleinen Geschichten, Kurzgeschichten und Gedichten. Manche wirken wie fragmentarische Einfälle, die pointiert skizziert, keiner weiteren Ausschmückung bedürfen, was mir sehr gut gefällt. Die erste Geschichte beispielsweise, sie trägt den Namen The God of the Poor, ist 16 knappe Zeilen lang und führt mit ihrem Schluss angemessen in die Anthologie ein. Nach dem Lesen hielt ich inne und dachte: "Genau so. Gut."

The New Death, Namensgeberin der Anthologie, ist eine Kurzgeschichte und handelt vom irdischen Tod mit seinen Kumpanen Pestilenz und Krieg, der Besuch von einem Außerirdischen Tod bekommt - und natürlich geht es um Liebe.

Mir gefallen die ganz kurzen Geschichten und pointierten Gedichte am Besten.

Leseproben sowie das eBook gibt es hier. Besser mal $0.99 für eine Lesebereicherung als für 'nen Hamburger.

James Hutchings schreibt neben Kurzgeschichten und Gedichten einen Blog mit Themen zum Rollenspiel und hat eine Seite, die Besuchern das Spielen eines Abenteuerspiels im Browser ermöglicht: Age of Fable.